In Treu zum Verein und Liebe zum Schützenwesen

Wahrscheinlich fragt sich der Eine, oder Andere, wodurch sich unser Büchener Schützenverein von den vielen anderen Schützenvereinen im Kreis Herzogtum Lauenburg eigentlich abhebt. Die Antwort: Die Gewehrgruppe!

12 durchtrainierte, wohlerzogene und militärisch gedrillte Männer, die auf unserem Schützenfest, angeführt von ihrem Spieß, die Spitze unseres Festumzuges bilden.

Leider ist es mir als Autor nicht möglich gewesen, den genauen Beginn des Bestehens zu ermitteln. Augenzeugen zu folge haben aber wohl gleich zu den ersten Schützenfesten 2 – 4 Schützenbrüder den Festumzug, allerdings noch mit Luftgewehren, angeführt.

Zu diesen Schützenbrüdern zählten in den frühen 50er Jahren: Bruno Scharnweber, Walter Klein, Hans Bachmann und Heinrich Knust.

Durch die Verbundenheit zur Bundeswehr, sind wir dann ca. im Jahre 1967 zu unseren heutigen Gewehren gekommen. Das Putloser Unteroffizierskorps stiftete 12 Karabiner 98 K. Bei diesen Gewehren wurden die Schlagbolzen entfernt, somit als Waffe unbrauchbar gemacht und so dienen sie der Gewehrgruppe nun schon seit mehr als 45 Jahren.

So ist das Jahr 1967 die Geburtsstunde unserer 12 Mann starken Gewehrgruppe, so wie wir sie heute kennen.

Die Führung der Gewehrgruppe übernahm nun Hans Lüneburg aus Fitzen, noch nicht als Spieß, sprich Hauptfeldwebel, hierzu wurde er im Jahre 1973 befördert und wahrte die Belange der Gewehrgruppe nun auch als Vorstandsmitglied.

Hans Lüneburg ist das auch heute noch immer beste Verhältnis mit der Fahnengruppe zu verdanken. Zusammen mit dem damaligen Fahnenoffizier Erich Lotzin organisierten beide das legendäre Wintervergnügen, einen lustigen Abend, den die Fahnen- und die Gewehrgruppe bis Ende der achtziger Jahre feierten.

Es darf natürlich hier nicht unerwähnt bleiben, dass viele Offiziere unseres Vereins ihre ruhmreiche Karriere in der Gewehrgruppe begannen. Für viele sei hier unser Ehrenmajor Karl-Heinz Reuter genannt, welcher ab 1974 in der Gewehrgruppe seinen Dienst leistete.

Im Jahre 1984 gab Hans Lüneburg nach über 17 Jahren das Kommando ab, neuer Spieß wurde Heinz Preiß aus Wangelau, der die Führung bis 1991 innehatte.

1991 wurde Horst Alster zum neuen Spieß und Gewehrgruppenführer ernannt. Horst Alster war es dann auch, der zusammen mit dem langjährigen Gewehrgruppenmitglied Bernd Klockmann die Festivitäten mit der Fahnengruppe wieder aufflammen ließ.

So treffen sich einmal im Jahr die beiden Gruppen zum mittlerweile legendären Schinkenbrotessen, wobei auch das eine oder andere Likörchen verzehrt wird.

Im Jahre 1993 beschlossen die Gewehrgruppenmitglieder, daß ihr Hauptfeldwebel einen Hirschfänger, als sichtbares Zeichen für die Außenwelt erhält. Diesen Hirschfänger überreichte die Gewehrgruppe 1993 auf dem Königsfrühstück.

Seit dem Jahre 2006 führt nun Jan Martens die Gewehrgruppe an.

Gewehrgruppe