Bogenschießen als Sport

Menschen nutzen Pfeil und Bogen seit mehr als 15000 Jahren.

Erst zur Jagd, also zum Nahrungserwerb, später dann auch bei kriegerischen Auseinandersetzungen. Mit dem Aufkommen von  Schießpulver und Schusswaffen wurden Pfeil und Bogen aus diesen Nutzungsbereichen verdrängt.

Heutzutage wird das Bogenschießen als Sport betrieben und hier kommen wir ins Spiel.

Unsere Bogengeschichte ist sehr viel kürzer als 15000 Jahre. Es war 2006, als im Schützenverein Büchen die Bogensparte ins Leben gerufen wurde. Aus den 6 Gründungsmitgliedern (Stand: Oktober 2006) sind inzwischen 66 Bogenschützen (Stand: Februar 2014) geworden.

Bei uns werden alle Bogenarten geschossen

Aus den Medien am bekanntesten ist wohl der Olympische Recurvebogen. Gemacht für ein möglichst präzises Schießen, mit möglichst hohen Ringzahlen, auf Scheibenauflagen in bekannten Entfernungen. Diese Bögen sind mit Zielvorrichtungen (Visiere), Stabilisatoren, Buttons und Clickern bestückt, um einen immer gleichen, reproduzierbaren Schussablauf zu  gewährleisten.

Einige von uns schießen einen Compoundbogen. Das Hightechgerät unter den Bogenarten. Für Technikfreaks. Nichts was es hier nicht gibt. Rollensysteme (Cams) zur Zuggewichtsreduzierung, Visiere, Stabilisatoren, magnetische Pfeilauflagen, Wasserwaagen, Realeases und Scopes (Vergrößerungslinsen). Auch hier geht es um höchstmögliche Präzision, unter Zuhilfenahme aller technischen Möglichkeiten.

Viele von uns haben sich dem traditionellen/intuitiven/instinktiven Bogenschießen verschrieben. Man schießt hierbei, ohne jegliche technische Hilfsmittel, auf Ziele in meist unbekannten Entfernungen. Frei nach dem Motto: „Ein Schütze, ein Bogen, ein Pfeil!“ Mehr braucht es nicht. Ein gutes Körpergefühl und eine gute Auge-Hand-Koordination sind hier gefragt. Unsere traditionellen Bogenschützen schießen meist mit Langbogen, einige auch mit dem Jagdrecurve.

Für alle weiteren Informationen über unsere Bogenschützen besuchen Sie bitte unsere Webseite.